1. Jul

Kundenfokussierte Zukunftstrends

Unsere Data-Science-Kooperation mit der Uni Salzburg

Wie künstliche Intelligenz Prozesse für Unternehmen und deren Kund*innen erleichtern kann, ist Gegenstand der Kooperation „Kundenfokussierte Zukunftstrends“ zwischen Universität Salzburg (Machine Learning/ Fachbereich Computerwissenschaft und Statistik/Fachbereich Mathematik) und der Porsche Holding Salzburg. Wir stellen Daten zur Verfügung, die dann von den Studierenden in Vorhersage-, Optimierungs- oder Mustererkennungsprobleme eingebettet werden. Einer von ihnen ist Sebastian Zeng – im Gespräch stellt er uns sein Forschungsprojekt vor.

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17. Jun

Die Expertin, die sich gerne neuen Herausforderungen stellt:

Vom IT-Training zum Identity & Access Management

Brigitte, wie bist du zur IT-Spezialistin geworden?

Ich habe eine fundierte IT-Ausbildung absolviert und Wirtschaftsinformatik studiert. Neben dem Studium habe ich bereits als Trainerin für Microsoft Office-Produkte und Lotus Notes gearbeitet.

Der Einstieg in die Porsche Informatik 2007 war eigentlich nur ein kleiner Sprung, weil ich bereits in den Vorgängerfirmen als externer Dienstleister für die Porsche Holding Salzburg tätig war.

Wie kam der Schritt von der Trainerin zur Entwicklerin für Lotus Notes?

Was mich damals an Lotus Notes fasziniert hat, war die Möglichkeit, schnell ergebnisorientierte Lösungen für vielfältigste Anwendungsfälle zu erstellen. Auch die Kombination aus Gestaltung und Logik hat mir gut gefallen.

Wie war deine Entwicklung in der Porsche Informatik?

Zu Beginn habe ich als Software Engineer Anforderungen von Kunden in Form von Lotus Notes Anwendungen umgesetzt. So habe ich z. B.  eine Bestell- und Investitions- Datenbank erstellt oder eine Mitarbeiter Ein- und Austrittsdatenbank entwickelt.

2019 wurde dann ein Spezialist für Identity- und Accessmanagement (IAM) gesucht. Mit meiner langjährigen Erfahrung und den vielen umgesetzten Aufgabenstellungen hatte ich schon eine gute Übersicht und breites Wissen über die vielen Prozesse rund um den „Identity Lifecycle“ von Mitarbeiter*innen. Das war eigentlich die perfekte Vorbereitung für den Umstieg in das IAM-Projekt.

 

IAM Experte Interview mobile working

Von Garten zu Garten: Autorin Michaela interviewt unsere IAM-Expertin Brigitte Hemetsberger beim mobile working.

 

Du bist IAM-Architektin, was machst du da genau?

Ziel im IAM ist es, den Benutzern ihre Accounts und spezifischen Berechtigungen zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stellen. Bei Jobwechsel müssen sie entsprechend geändert beziehungsweise beim Austritt deaktiviert werden.

Wir führen gerade Standardisierungen und die Integration weiterer Automatismen und Prozesse bei den Accounts durch. Mein Part dabei ist es, die dahinterliegenden Prozesse und technischen Komponenten für das Active Directory zu managen. Ich bin also für die fachlich-technische Seite zuständig.

Es ist nicht immer einfach, langjährig gelebte Prozesse aufzubrechen. Zum Beispiel konnte man früher bei E-Mail-Adressen oder Namenskürzeln noch auf individuelle Wünsche eingehen. Aber mit den neuen, automatisierten Prozessen ist ein manueller Eingriff weder möglich noch empfehlenswert. In unserer Größenordnung ist manuelles Doing einfach nicht mehr möglich.

Von der Notes- zur IAM-Spezialistin:  Was war bei dieser Veränderung die größte Herausforderung?

Es war eine große Überwindung, fast bei null anzufangen. Du musst dich wieder selbst neu erfinden, alles neu aufbauen, dir die fachliche Anerkennung neu erarbeiten. Dieser Challenge wollte ich mich stellen.

Ich habe es nicht bereut! Gerade in den letzten zwei Jahren hat sich extrem viel geändert und ich habe unglaublich viel gelernt. Das Spektrum an neuen Themen ist so vielfältig, das gefällt mir.

Es gibt nach wie vor relativ wenige Frauen in der IT. Wie kann man jungen Frauen eine Karriere in der IT schmackhaft machen?

Man muss ein Bewusstsein schaffen, dass IT heutzutage ein sehr abwechslungsreiches und vielseitiges Aufgabengebiet ist und ohne IT vieles heute nicht möglich wäre. Das umfasst Softwareentwicklung genauso wie IT-Projektmanagement oder Beratungs- und Schulungstätigkeiten, um nur ein paar zu nennen. Und laufend entstehen neue, coole Jobs. IT ist kreativ, gestalterisch und kommunikativ!

Was würdest du jungen Frauen raten, die sich für IT interessieren?

Neugierig sein und ausprobieren, einfach reinschnuppern und sich keinesfalls von etwas abhalten zu lassen. Schon gar nicht von Sprüchen wie „IT ist nichts für Frauen“. Seid mutig und probiert aus!

 

Liebe Brigitte, herzlichen Dank für das nette virtuelle Gespräch! 

17. Mrz

Neuer Porsche-Informatik-Standort im Softwarepark Hagenberg

lab:hagenberg wird unsere IT-Talenteschmiede

Wir setzen unsere Wachstumsstrategie fort: Anfang März 2021 haben wir ein neues Software-Lab im Softwarepark Hagenberg eröffnet. Wichtigstes Ziel unseres neuen Standortes ist es, dort ein „Competence Center“ aufzubauen: Wir möchten die besten IT-Talente zu uns holen, sie während ihres Studiums mit Praxiserfahrung bereichern und sie für die Porsche Informatik als Arbeitgeber begeistern.

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18. Feb

Teams-Rooms-Systeme

Hybrides Arbeiten braucht beste Meetingqualität

Habt ihr schon das ideale Set-Up für eure Meetingräume gefunden? Wir zeigen euch, mit welchen Lösungen wir arbeiten. Professionelles Equipment, ergänzt um einen besonderen Twist: Smarte Türschilder. 

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10. Feb

Auto leasen vom Sofa aus

Die volldigitale Customer Journey im Online Shop der Porsche Bank

Seit Mitte November ist der neue Porsche Bank Shop für Jungwagen online. Das Revolutionäre daran: Der gesamte Kaufprozess von der Autowahl bis zum Vertragsabschluss wird im Netz abgewickelt. Für die Porsche Informatik ist die digitale Antragsstrecke im Porsche Bank Shop ein Vorzeigeprojekt unserer Modularisierungsstrategie.

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2. Feb

Der Porsche Holding Data Lake

Macht unsere Lösungen intelligenter

Das Thema Data Lake ist im Rahmen der Datenstrategie der Porsche Holding ein wichtiger Baustein, um organisationsweit datengetriebenes Arbeiten zu ermöglichen. Laura König, die Leiterin unseres Teams Data-Driven Business Solutions, erzählt im Interview, wie wir den Data Lake einsetzen und was technologisch dahintersteckt.

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14. Jan

How Vandoo you do?

Co-Creation in der Praxis

Ein nicht unwesentlicher Baustein im Online-Sales-Portfolio unseres Mutterkonzerns Volkswagen ist die Verwertung von gebrauchten Fahrzeugen. Vandoo ist eine Versteigerungsplattform, die wir für die VGSG entwickelt haben. Und es war eines unserer ersten Projekte, das wir in enger Co-Creation mit unseren Auftraggebern abgewickelt haben.

Was genau leistet Vandoo? Und wie hat sich das Co-Creation-Konzept im Projekt bewährt? Wir haben mit dem Projektverantwortlichen, Herbert Langegger gesprochen.

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20. Nov

Get it first!

Prebooking als strategischer Baustein des Online-Vertriebs

Nicht mehr lange, und wir werden Autos so selbstverständlich online kaufen wie Kleidung, Bücher oder Musik. Noch ist es nicht ganz so weit, aber ein gutes Stück der „Customer Journey“ auf dem Weg zum neuen Fahrzeug legen die meisten Autokäufer*innen bereits heute digital zurück. Ein Baustein für das Online-Sales-Ökosystem der Porsche Holding Salzburg, das wir mit unseren Applikationen unterstützen, ist das Modul für die Online-Reservierung von Fahrzeugen – und für dieses Projekt erhielt das Entwicklerteam heuer einen Porsche Informatik „Change Award“!

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